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Praxis für Berufseinsteiger nach dem Studium oder als Praxissemester

Hier können Sie Ihre Berufspraxis nach dem BS. Studium komprimiert  erlangen

Aus langjähriger Praxis eines mittelständischen Architektur- und Ingenieurbüros ist die Idee entstanden, jungen Studenten der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen in einzigartiger Form mit den neuen Möglichkeiten der Medien- und Computertechnik auf komprimierte Art weitreichende Einblicke in die Praxis zu ermöglichen.

Durch unser Material werden Sie fit für die Praxis.

Sie verlieren keine unnötige Zeit.

Sie können schon während der letzten Semester intensiv Einblick in die berufliche Praxis nehmen. Sie haben die Unterlagen ständig präsent, nicht wie in der Praxis üblich, denn nach Beendigung des Praktikums werden Sie kaum Gelegenheit haben, an Projekt-unterlagen zu kommen. Sollten Sie während des Studiums keine Praktikumsstelle finden, so wenden sie sich bitte an uns, evtl. haben wir Möglichkeiten.

Erfahrene Praktiker mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung sind für Sie erreichbar.

Unter Kostengesichtspunkten optimierte Projekte

Die hier aufgeführten Projekte wurden unter Kostengesichtspunkten statisch optimiert. Alle Berechnungen der tragenden Bauteile wurden so schlank wie möglich bemessen. 

Gebäude, die seit ca. 10 Jahren mangelfrei stehen

Hier sind ganz bewusst keine gerade fertiggestellten Projekte aufgeführt. Diese hier zusammengestellten Gebäude, mit teilweise komplexen und nicht alltäglichen Nachweisen,  sind mangelfrei erstellt worden und weisen auch bis heute keine Mängel auf. 

Anmerkung: Vielfach treten Mängel auf Grund von Formänderungen erst nach Jahren auf.

Daher sind die meisten Projekte noch nach den damals gültigen DIN Bestimmungen berechnet.   Es geht hier auch weniger um Bemessungsnachweise als um das Aufzeigen von besonderen statischen Konzepten, die kostengünstiges und zeitsparendes Bauen zum Ziel hatten.

Statische Berechnungen interessanter Gebäude

Die hier angebotenen statischen Berechnungen sind Beispielberechnungen gebauter Gebäude. In der Regel sind die vom Prüfstatiker geprüften statischen Berechnungen als PDF-Datei zusammengestellt. Diese Berechnungen sind nicht als Lehrbuch aufzufassen sondern Beispiele aus der Praxis. Diese Berechnungen sind für Berufsanfänger als Beispiele gedacht. Sie sind oftmals wie üblich unter ständigem Zeitdruck durch vielfache Planungsänderungen entstanden.

Besonders hervorzuheben ist die statische Berechnung eines Geschäftshauses in Hamm, die Ritterpassage. Diese Statik umfasst ca. 2300 Seiten und ca. 100 Bewehrungs- und Schalpläne. Das Gebäude besteht aus sechs jeweils viergeschossigen Bauteilen. Die Gebäudeteile, durch Fugen getrennt, stehen auf einer gemeinsamen Tiefgarage.

Weiteres interessantes Gebäude ist das Bürogebäude des ADAC in Münster. Es steht auf einer Tiefgarage mit hohem Wasserdruck. Alle wasserdichten Bauteile des Kellers einschließlich der mit LKW befahrbaren Kellerdecke und die Dachfläche des Büros wurden in WU-Beton ohne weitere Abdichtung erstellt.

Bei den meisten Projekten sind tragende Wandscheiben mit Tür- und Fensteröffnungen wesentliche statische Bestandteile. In der Regel sind alle Decken ohne Unterzüge als Flachdecken berechnet. 

Alle statischen Berechnungen wurden mit der FEM-Software der Infograph GmbH Aachen berechnet. Wir setzen diese Software seit Mitte der 80er Jahre ein. In diesen gesamten Jahren haben wir uns intensiv mit der Finiten Element Methode befasst. Besonders haben uns die Grenzfälle der Anwendung beschäftigt. Manches für nicht mehr nachweisbar gehaltene Bauteil haben wir mit der FEM Methode noch retten können. So konnten wir mit unserer Erfahrung in einigen juristischen Streitfällen erfolgreich aushelfen.

Von den meisten Projekten sind auch die Schalpläne als Beispiele beigefügt. Sie enthalten viele in der Praxis bewährte und ständig weiterentwickelte Ausführungsdetails, wie zum Beispiel Wandanschlüsse an Bodenplatten mit innen liegenden Fugenbändern oder Balkonanschlüsse mit Schöck Bauteilen.  Die Pläne sind mit Autocad erstellt und als PDF-Datei ausgegeben. So können sie bequem vergrößert betrachtet werden.

Wie oben bei den Schalplänen enthalten auch die Bewehrungspläne viele Ausführungsdetails. Es sind bei den Projekten alle erstellten Bewehrungspläne als PDF-Datei je Projekt zusammengestellt einschließlich der Prüfeintragungen durch den Prüfingenieur. Die Bewehrungspläne sind ebenfalls mit Autocad erstellt worden, es wurde jedoch zusätzlich die Bewehrungsplan Applikation Artifex eingesetzt. So hat sich auch hier die  Ausgabe der Pläne als PDF-Datei bewährt, weil sonst mit Autocad ohne die Applikation die Bewehrung nicht sichtbar wird. 

Flachdecken

Wir haben bei allen Projekten grundsätzlich zuerst versucht, sogenannte Flachdecken für die Kalkulation heran zu ziehen. Diese Decken sind unterzuglose Decken, die zum Teil nur auf Stützen aufliegen, wenn nicht genügend oder keine tragenden Wände vorhanden sind, die bis zur Gründung durchgehen. Auf diese Decken können nicht tragende Wände nach belieben gestellt werden.

Entgegen der DIN 1055, der Bestimmung für die Lastannahmen, führen wir Gebäude seit Beginn des Büros mit frei auf den Decken stehende nichttragende schwere Wänden aus. So vermeiden wir Mischmauerwerk, was oft zu Rissen führt und auch nicht kostengünstiger ist. Diese Wände berechnen wir entgegen der DIN 1055 nicht über den Trennwandzuschlag auf die Decken, was zu erheblich mehr Stahl führt, sondern als Linienlasten. Diese Berechnungsart ist auch wieder aufwendiger, aber bringt Baukosteneinsparungen.

Bei Geschäftshäusern haben diese Flachdecken den Vorteil, Geschoßhöhen und somit wieder Baukosten gegenüber Decken mit Unterzügen einzusparen. In extremen Situationen haben wir darüber stehende Wände als Tragende Betonscheiben ausgeführt und die Decken daran aufgehängt. Dies ist oft auch möglich, wenn sich Türöffnungen in den Wänden befinden. Das setzt allerdings voraus, dass man als Tragwerksplaner in der Lage ist Scheiben mit der  Finite Element Methode zu berechnen.

In anderen extremen Fällen haben wir, wenn Unterzüge unumgänglich waren, auf Stahlverbundträger zurück gegriffen. Sie lassen sich in der Höhe erheblich geringer herstellen als Stahlbetonunterzüge. Die Berechnung der Stahlverbundträger ist erheblich aufwendiger als Unterzüge und setzt sehr viel Erfahrung beim Tragwerksplaner voraus. Hier helfen aber in der Regel die Hersteller dieser Träger aus.  Manchmal werden diese Stahlverbundträger auch mit normalen einbetonierten Stahlträgern verwechselt, was für den Bauherren nur unnötig teuer wird.

Filigrandecken

Sehr oft werden Stahlbetondecken als sogenannte Filigran Decken hergestellt, weil sie den Deckenputz erübrigen und somit offensichtlich als kostengünstig erscheinen. Dies ist aber in der Regel dann nicht der Fall, wenn das Herstellerwerk zur schnelleren Herstellung die Platten unnötig hoch mit Stahlbewehrung versieht. Wir haben stets versucht, auch mit dem Filigranwerk eine optimale Lösung zu finden. Bei den hier zusammengestellten Projekten ist dann oft die untere Bewehrungslage nicht dargestellt.

Tiefgaragendecke

Kostenproblematisch erscheinen oft Gebäude, die auf einer Tiefgaragendecke stehen. Hier haben wir unseren Bauherren oft erhebliche Baukosten eingespart, wenn wir früh genug zur Entwurfsplanung hinzugezogen wurden oder selbst die Planung und Statik erstellt haben. Wir haben oft die Erfahrung gemacht, dass es günstiger ist, das Raster der Tiefgaragenstützen, die sich nun mal zwingend aus einer sinnvollen Tiefgaragenplanung ergeben, durch alle Etagen hindurch zu planen bis zur obersten Decke. Dann werden alle Decken als Flachdecken erstellt und tragen die Wände als nichttragende Wände. Dies ist bei fachkundiger Detailplanung ohne Mehrkosten möglich und erspart Unterzüge in der Tiefgarage von nicht unerheblicher Höhe. Was wiederum die Einsparung von Aushub und höheren Außenwänden mit sich bringt.